Dieser Palazzo wurde im Auftrag von Maria Doria erbaut und erstreckt sich dem dahinter-liegenden Berghang entlang bis zum Meer hinab und verfügt über eine eigene Bootszufahrt. An der Fassade hebt sich das elegante Eingangsportal ab. Den Wohnräumen der Andrea Doria und dem Salone della Caduta dei Giganti kann ein Besuch abgestattet werden. In der Galerie findet man eine Reihe von Wandteppichen, welche die Schlacht von Lepanto abbilden. Im Zentrum des Parkes findet man die Brunnen “fontana del Nettuno” und “fontana del Tritone”.
Dieses Gebäude, Terminal grosser Atlantikschiffe, wurde erbaut, als die Ausdehnung des Seetransportes seinen Höhepunkt erreichte; eine Restaurierung fand am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts statt.
Sehenswert die Zollabfertigungshalle, verziert mit “turistischen” Fresken. Hinter der Stazione Marittima befindet sich die “Ponte dei Mille”; von hier aus traten unzählige Emigranten ihre Reise nach Amerika an.
Weiter fortschreitend kommt man in das Ortszentrum, wo man sich als Alternativlösung zur via gramsci für die vie Pré entscheidet; hier findet man die typischen Marktstände und die kleinen Geschäfte; auch wenn der Ursprung des Namens der Zone auf wenig Bevölkerung schliessen lassen könnte, findet man hier zahlreiche mittelalterliche Häuser.
Porta dei Vacca, ist der westliche Torbogen in der Stadtmauer, welche zu Verteidungszwecken errichtet worden ist; man gelangt in die Via del Campo, berühmt durch ein bekanntes Lied von Fabrizio De André; hier findet man einige
Nobelresidenzen.
Die Arkadengänge von via di Sottoripa wurden 1133, im Auftrag der Gemeindekonsulen, gebaut und dienten den Geschäften und den Marktständen. Unter den Arkaden findet man noch heute zahlreiche Geschäfte. Die vorgelagerte Piazza Caricamento, ursprünglich Bahnhof, ist heute Fussgängerzone, verkehrsfrei; der Verkehr wird über die Unterführung, welche via Gramsci mit piazza Cavour verbindet, umgeleitet.
Errichtet als Zollgebäude ist dieser Palazzo heute Sitz der Hafenbehörde; im Inneren findet man den prächtigen salone delle Compere, wo man wertvolle Statuen und Gemälde begutachten kann.
Die Restaurierung des Porto Antico (antiker Hafen) ist Renzo Piano zu verdanken. Die Sorgen um die Zukunft der Zone, hergeführt durch den geringen Erfolg der Kolumbus-Ausstellung im Jahre 1992, haben sich als unbegründt erwiesen; dies auch Dank des Aquariums, heute Hauptanziehungspunkt der Hauptstadt Liguriens, und an dritter Stelle der Sehenswürdigkeiten, die Besucherzahl betreffend, in Italien. Das Aquarium ist, mit seinen 6000 Exemplaren von 600 verschiedenen Meerestieren, seinen 61 Becken und seiner fast 10000 qm Ausstellungsfläche eines der grössten Aquarien Europas.
Neben dem Aquarium befindet sich, im Wasser, die grosse Kugel aus Glas und Metall, entworfen von Renzo Piano, welche tropische Farne enthält; sicher von Interesse ist in dieser Zone auch la Grande Nave Blu, wo man ausser den Fischen und Krustentieren auch verschiedene Reptilienarten und Pflanzen aus Madagaskar bewundern kann.
In der Zone findet man ausser den zahlreichen Restaurants und Geschäften, auch den Bigo, eine metallische Struktur, welche einen rotierenden Panoramalift beinhaltet. In den vier Gebäuden des Porto Franco und im Stadtteil Millo findet man ausser den Büroräumlichkeiten und Geschäftsräumen auch das Museo Nazionale dell’Antartide, welche die Aktivitäten in der Basis von Baia Terro Nuova dokumentiert; Baia Terro Nuova ist die einzige italienische Basis in der Antarktis. Im Inneren der Magazzini del Cotone finden wir, gemeinsam mit einem modernen Kinozentrum, mit mehreren Sälen, und der Città dei Bambini den dritten Ausstellungpol des Alten Hafens: il Padiglione del Mare e della Navigazione, inwelchem antike Gegenstände untergebracht sind und Situationen des damaligen Lebens, originalgetreu nachgebaut, bewundert werden können.
Porta del Molo oder Porta Siberia war ein wichtiger Unschlagplatz des Hafens und Steuerabgabestelle des Zolles; nachfolgend gelangt man in via del Molo, Strasse in welcher die Aktivitäten, welche mit den Schiffswerften in Verbindung stehen, ihren Sitz haben
Wichtigster Hafen Italiens und gemeinsam mit Marseille, der bedeutendste im Mittelmeerraum; sehr interessant die Besichtigung mit dem Boot, welches vom Aquarium abfährt.