Durch eine neu gestaltete Fussgängerzone ist diese Strasse eine der schönsten der Stadt; Via S. Lorenzo ist heutzutage besondere Aufmerksamkeit zu gewähren;in dieser Strasse findet man die Cattedrale di S. Lorenzo, hauptsächlich gotischen Baustils, charakterisiert durch horizontale weisse und schwarze Streifen, welche man oft in der tyrrhenischen Zone findet. Im Inneren derselben gelangt man, nachdem man die Sakristei durchquert hat, zum Museo del tesoro di S. Lorenzo. Links der Kathedrale befindet sich Via Tommaso Reggio, in welcher man zahlreiche Gebäude politischer und religiöser Bestimmung findet; unter diesen der Palazzetto Criminale, in welchem wertvolle Unterlagen aufbewahrt werden.
Hier findet man Gebäude, welche an die Familie Doria erinnern; beginnend mit dem palazzo di Andrea Doria und nachfolgend dem palazzo di Lamba Doria, während sich an der linken Seite des Platzes die Palazzi von Domenicaccio Doria und Branca Doria, beide mit den charakteristischen weissen und schwarzen Streifen der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, befinden.
Hier finden Ausstellungen und andere kulturelle Ereignisse statt; der Palazzo ist für die Kolumbus-Ausstellung 1992 restauriert worden und stellt ein wichtiges Denkmal durch seine Schönheit und Wichtigkeit dar.
Wenn man weiter in Richtung S. Maria di Castello fortschreitet findet man: Porta di S. Andrea o Soprana, welche die Grenze zwischen Altstadt und modernem Wohngebiet darstellt; die Kirchen S. Donato und S. Agostino, die letztere wurde vor mehr als zwei Jahrhunderten entweiht; in ihr finden Veranstaltungen des Teatro della Tosse, welches den vorderen Teil des Gebäudes einnimmt, statt.
Man findet ausserdem Piazza Sarazano, in welcher, auf den Ruinen des Klosters S. Silvestro des siebzehnten Jahrhunderts, die Fakoltät Architektur errichtet wurde.